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StMUK: Kultusminister Spaenle würdigt das enorme Engagement von Lehrkräften im Freistaat – Bilderwelten von BLLV-Chef Wenzel verzeichnen die Wirklichkeit

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“Unsere Lehrkräfte fördern die Kinder und Jugendlichen sehr gut und helfen ihnen stabile Grundlage für gelingendes Leben zu bauen” – Kommunen und Wirtschaft gute Partner

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle würdigte das besondere Engagement der Lehrkräfte in Bayern um eine gute schulische Bildung für die Schülerinnen und Schüler. Anlässlich des Weltlehrertags am 5. Oktober dankte Minister Spaenle den Lehrkräften:

„Unsere Lehrkräfte fördern unsere Kinder und Jugendlichen sehr gut und tragen damit wesentlich zu den guten Chancen der jungen Menschen in der Arbeitswelt und bei der Gestaltung der Gesellschaft bei.“

Dr. Spaenle ergänzte: „Ich bin froh, dass Bayern im Rahmen der Dienstrechtsreform viele Lehrkräfte finanziell bessergestellt und ihnen zudem neue Beförderungsmöglichkeiten eröffnet hat.“

Mehr Einkommen und ein sicheres Beschäftigungsverhältnis als Beamte seien durchaus wertzuschätzen. Die Unterrichtsverpflichtung konnte in den vergangenen zwei Schuljahren leicht gesenkt werden. Auch die durchschnittliche Klassenstärke ist je nach Schulart in den vergangenen fünf Jahren z. T. merklich reduziert werden.

Minister Spaenle freut sich, dass sich das Ansehen der Lehrkräfte in der deutschen Gesellschaft durchaus positiv entwickelt hat. Die Lehrer genießen in Deutschland nach einer Allensbachumfrage, die im April 2013 durchgeführt worden ist, ein durchaus gutes Ansehen. Sie rangieren darin im Ansehen unmittelbar nach Ärzten, Krankenschwestern und Polizisten und vor Handwerkern, Pfarrern, Hochschulprofessoren, Ingenieuren, Rechtsanwälten, Apothekern, Unternehmern, Journalisten, Spitzensportlern, Offizieren, Buchhändlern und Bankern.

Außerdem würdigte Minister Spaenle das Engagement der Schülerinnen und Schüler selbst sowie das der Unternehmen und der Kommunen im Freistaat. Bildungserfolg sei immer als Summe der Anstrengungen derjenigen zu verstehen, die am Bildungsprozess beteiligt sind.

Chancenspiegel attestierte Bayerns Schülerinnen und Schülern sehr gute Bedingungen

Das vom BLLV-Chef heute in einer PM gezeichnete Bild von der Situation für Schülerinnen und Schüler der Mittelschule kann Minister Spaenle nicht teilen.

„Bei der Vermittlung von Wissen und Kompetenzen rangiert Bayern vorn.“

Diese Aussage stützt Minister Spaenle sowohl auf die sehr günstige Ausbildungsstellensituation in Bayern wie auch auf den aktuellen Chancenspiegel der Bertelsmann-Stiftung. Dieser hatte Schülerinnen und Schülern in Bayern besonders gute Chancen attestiert, sich für den späteren Lebensweg hier die notwendigen Grundlagen zu erarbeiten und erfolgreich den Weg in Arbeitswelt und Gesellschaft zu gehen.

Mit verschiedenen Maßnahmen fördert Bayern eine Weiterentwicklung der Qualität von Unterricht und Schule, u. a. durch Maßnahmen zur Berufsorientierung an den Mittelschulen, durch die Initiative MINT21 an den Realschulen und die Profilbildung an den Gymnasien.

Eine besonders günstige Situation erfahren Bayerns Schülerinnen und Schüler auch beim Übergang von der Schule in die Duale Berufsausbildung, dies gilt auch für Absolventinnen und Absolventen der Haupt- und Mittelschulen.

In Bayern nur sehr wenige Schulabgänger ohne Schulabschluss

Vor allem ist es Bayern parallel zur Förderung von leistungsstärkeren Schülern auch gelungen, die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen, weiter zu senken. Die Quote liege unter Einbeziehung der Schüler der Förderzentren insgesamt bei rund 5 Prozent. Damit nimmt Bayern einen der Spitzenplätze in Deutschland ein.

Bayern baut Durchlässigkeit aus und erhöht Chancengerechtigkeit

Auch die Chancengerechtigkeit und die Durchlässigkeit hat Bayern deutlich verstärkt und arbeitet weiter daran. Dazu dienen u. a. die Modelle der Kooperation von Mittel- und Realschulen, von Mittel- und Wirtschaftsschulen sowie der Ausbau von Brücken für Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss zur schulischen Weiterqualifizierung, etwa durch mehr Einführungsklassen als Brücken zum Gymnasium und von mehr Vorklassen als Brücken zu den Fachober- und Berufsoberschulen.

Massiv und konsequent baut Bayern die Ganztagsschulen aus, so dass die Reichweite in Bayern bei rund 90 Prozent aller allgemein bildenden Schulen liegt. So können Kinder – unabhängig vom Elternhaus – stärker gefördert werden.

Bayern setzt Anstrengungen für Qualität und Gerechtigkeit im Schulwesen zugunsten der jungen Menschen weiter fort

Bayern wird seine Anstrengungen fortsetzen, das Schulwesen qualitativ weiterzuentwickeln und noch durchlässiger zu gestalten und z.B. gerade Kinder mit Migrationshintergrund noch intensiver zu fördern. Kultusminister Spaenle will die Chancen verbessern, dass Kinder mit schwierigeren Startbedingungen noch stärker unterstützt werden, ihre Talente voll zu entfalten.

Bayerns Bildungswesen auf einem guten Weg

„Es wäre gut, wenn der BLLV-Chef bei der Beschreibung der Gesellschaft 2013 differenzierter vorginge“, so Minister Spaenle abschließend. „Bayern ist im Schulwesen auf einem sehr guten Weg. Verbesserungsmöglichkeiten werden wir auch weiter suchen und nutzen“, so der Minister.

StMUK, PM v. 02.10.2013