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StMF: 7. Europäische Qualitätskonferenz der Verwaltungen in Litauen – Bayern wird grenzüberschreitenden Schwerlasttransport entbürokratisieren

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IT-Projekt des Landes Bayern als ‘EU-Best-Practice’ prämiert.

„Bayern hat den Weg gezeigt, wie in Deutschland als Transitland grenzüberschreitende Anträge im Schwerlastverkehr entbürokratisiert werden können. Intelligentes E-Government entlastet unsere Exportwirtschaft von Bürokratiekosten. Ein bayerisches Konzept, das wir auch mit anderen europäischen Ländern gerne teilen“, erläutert Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung, am Freitag (4.10.).

Unter der Schirmherrschaft der EU-Ratspräsidentschaft und des EUPAN (European Public Administration Network) findet alle zwei Jahre die Qualitätskonferenz der EU-Mitgliedstaaten statt – eine Plattform für besonders innovative Vorhaben zur Verwaltungsmodernisierung in Europa. Die diesjährige 7. Veranstaltung in Litauen (3. – 4. Oktober in Vilnius) steht unter dem Motto „Responsible public administration“. Von den eingereichten 43 Vorschlägen aus 18 Ländern der Europäischen Union wurde auch ein IT-Projekt des Landes Bayern als EU-Best-Practice ausgewählt und prämiert. Es ist ein Vorhaben zur Entbürokratisierung des grenzüberschreitenden Schwerlasttransports, kurz x-trans.eu genannt, das in Litauen vorgestellt wurde.

Informationen zum Projekt x-trans.eu (www.x-trans.eu)

Antrags- und Genehmigungsprozesse sind für Unternehmen, vor allem im Bereich des grenzüberschreitenden Großraum- und Schwerverkehrs, zeit- und kostenintensiv. Im E-Government-Projekt x-trans.eu entsteht eine zentrale Antragsplattform für mehrere Länder. Ziel ist, die aufwändige mehrfache Antragstellung für Logistikunternehmen bei grenzüberschreitenden Großraum- und Schwertransporten in den einzelnen Ländern überflüssig zu machen. Das von Bayern mit Oberösterreich entwickelte Konzept ist an dieser Grenze bereits im Pilotbetrieb. Das Verfahren ist im Grundsatz an jeder deutschen Außengrenze einsetzbar.

„x-trans.eu ist ein Beitrag zur europäischen Digitalisierungsagenda“, betonte Pschierer.

StMF, PM v. 04.10.2013