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StMELF: Der Bauernhof als Lern- und Erlebniswelt

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39 neuen „Erlebnisbäuerinnen und -bauern“ hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München ihre Urkunden überreicht. Sie alle haben erfolgreich die 15-tägige Qualifizierung des Landwirtschaftsministeriums absolviert.

“Der Bauernhof ist ein idealer Ort, um mit allen Sinnen zu lernen und Natur erlebbar zu machen“, sagte der Minister.

Nirgends könne man besser vermitteln, wie Lebensmittel hergestellt werden und Naturkreisläufe funktionieren. Immer mehr Betriebe nutzen diese Möglichkeit als Zusatzeinkommen: Seit 2004 haben laut Brunner bereits 320 Bäuerinnen und Bauern die Fortbildung absolviert und ihren Hof zum „Erlebnisbauernhof“ gemacht. Die Qualifizierung bereitet die Teilnehmer intensiv auf den neuen Betriebszweig vor. Dazu gehören Entwicklung und Gestaltung des Angebots ebenso wie Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Werbung und Erlebnispädagogik. Unter anderem muss ein „Drehbuch“ für ein Angebot auf dem eigenen Betrieb entwickelt werden.

Zielgruppe der Betriebe sind vor allem Schulklassen, aber auch Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Mutter-Kind-Gruppen. Die Palette reicht von einzelnen Projekttagen bis hin zu mehrtägigen Erlebnisangeboten. Die Absolventen können aber auch am Programm „Erlebnis Bauernhof“ teilnehmen, das Grund- und Förderschulkindern im Freistaat mindestens einmal in ihrer Schulzeit einen Besuch auf einem aktiven Bauernhof ermöglicht. Der Minister sieht darin eine Chance, die „Verbraucher von morgen für den Stellenwert der Landwirtschaft und gesunder Lebensmittel aus heimischer Produktion zu sensibilisieren“.

Detailinformationen zur Qualifizierung gibt es unter www.landwirtschaft.bayern.de (Landwirtschaft, Erwerbskombination) oder bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

StMELF, PM v. 29.11.2013