Aktuelles

StMIBV: Neuer Kreisverkehrsplatz im Bayernhafen Aschaffenburg

©pixelkorn - stock.adobe.com

“Eine leistungsfähige und gut ausgebaute Infrastruktur über alle Verkehrsträger hinweg sowie die Vernetzung der Verkehrsträger sind die Grundvoraussetzung für Mobilität in unserem Land”, sagte Innenstaatssekretär Gerhard Eck anlässlich der Einweihung des neuen Kreisverkehrs im Bayernhafen Aschaffenburg. Die Häfen seien die älteste Schnittstelle der Verkehrsträger. Seit jeher erfolge dort der Umschlag vom Land aufs Wasser und umgekehrt. Von großer Bedeutung sei heute auch der Umschlag von der Schiene auf die Straße.

“Die Häfen haben sich deshalb zu trimodalen Güterverkehrszentren weiterentwickelt. So ist auch der Bayernhafen Aschaffenburg ein trimodales Terminal für den kombinierten Verkehr geworden. Dabei hat sich die Kreuzung Limesstraße/Germanenstraße in den letzten Jahren zu einem wichtigen Verkehrsknoten im Westen des Hafens entwickelt. Durch den Umbau der Kreuzung zu einem großen Kreisverkehrsplatz können nun mehrere tausend Lastkraftwagen pro Tag den Kreuzungspunkt schnell und sicher passieren. Die für den Bau von der Bayernhafen GmbH & Co. KG investierten, selbst erwirtschafteten Mittel in Höhe von 650.000 Euro sind hier also bestens angelegt”, so Eck weiter.

Der Freistaat hat bereits 1994 mit dem ‘Hafenprogramm Bayern’ den Anstoß zum weiteren Ausbau leistungsfähiger Häfen an der Main-Donau-Wasserstraße gegeben. Rund 40 Millionen Euro flossen seither in den Ausbau der Infrastruktur der eigenen Häfen. Außerdem wurden die kommunalen Häfen und Länden mit Landes- und EU-Mitteln in Höhe von rund sechs Millionen Euro gefördert.

Der Hafen Aschaffenburg ist einer der bedeutendsten der 25 bayerischen Güterhäfen. Er gehört wie sechs weitere der Bayernhafen GmbH & Co.KG. 13.000 der insgesamt 20.000 Beschäftigten in den bayerischen Häfen sind Mitarbeiter der Bayernhafen-Gruppe. Die mehr als 70 im Bayernhafen Aschaffenburg angesiedelten Betriebe aus Logistik, Produktion, Handel, Recycling, Versorgung und Dienstleistung bieten etwa 2.500 Arbeitsplätze.

StMIBV, PM v. 17.01.2014