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Staatskanzlei: Bildungsportal ‚mebis‘ wird auf alle bayerischen Schulen ausgeweitet / Entscheidender Schritt nach vorn beim digitalen Lernen und Lehren

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Das Bayerische Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorschlag von Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle beschlossen, die pädagogischen Angebote des digitalen Dachportals „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ allen interessierten öffentlichen und privaten Schulen in Bayern zur Verfügung zu stellen.

Staatsminister Dr. Spaenle betonte: „Mit ‚mebis‘ machen wir einen entscheidenden Schritt nach vorne beim digitalen Lehren und Lernen an allen bayerischen Schulen. Bayerische Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler finden nun an einem Ort gebündelt die Unterstützung, die sie für einen Unterricht mit modernen Medien brauchen.“

Das digitale Dachportal umfasst eine Mediathek mit bereits jetzt über 10.000 digitalen Bildungsmedien, ein Prüfungsarchiv mit über 1.200 zentralen Abschlussprüfungen, eine Lernplattform mit digitalen Klassenzimmern, in denen Schülerinnen und Schüler zum Beispiel gemeinsam an Projekten arbeiten oder nach ihrem eigenen Tempo und Lernfortschritt üben können, und umfangreiche Informations-, Fortbildungs- und Beratungsangebote rund um die Medienbildung an Schulen.

„Digitale Medien gehören heute zur Lebenswirklichkeit junger Menschen, Medienkompetenz ist zu einer Schlüsselqualifikation geworden. Daher wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler fit machen für den Umgang mit Medien und sie bei ihrer Entwicklung zu kompetenten und verantwortungsbewussten Nutzern unterstützen“, so Staatsminister Dr. Spaenle.

Das Landesmedienzentrum wurde seit September 2011 im Rahmen der Initiative „Digitales Lernen Bayern“ aufgebaut. Im Schuljahr 2012/2013 wurden die pädagogischen Angebote von 90 Pilotschulen erprobt und ihr Einsatz im Unterricht durch die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mit positivem Ergebnis evaluiert. Im laufenden Schuljahr wird mebis im Rahmen des Pilotprojekts bereits an 120 bayerischen Schulen von mehr als 16.000 aktiven Nutzern verwendet.

Staatskanzlei, Bericht aus der Kabinettssitzung, PM v. 28.01.2014

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