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StMGP: Erfolgreiches Werben um mehr Pflegepersonal in Bayern – Kampagne “Herzwerker”

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Ministerin Huml: Kampagne “Herzwerker” überzeugt junge Menschen

Das Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium wirbt intensiv um mehr Pflegepersonal im Freistaat. Die Bayerische Pflegeministerin Melanie Huml sagte am Samstag anlässlich einer Veranstaltung des Sozialverbands VdK Oberfranken in Bayreuth:

“Menschliche Pflege braucht Zeit. Deshalb brauchen wir auch mehr Menschen, die gerne und mit Herzblut in der Pflege arbeiten.”

Die Kampagne “Herzwerker” des Bayerischen Pflegeministeriums will mehr junge Menschen für die Pflegeberufe begeistern – mit Erfolg.

Huml betonte: “Mit dieser Kampagne konnten die Ausbildungszahlen seit 2009 um rund 25 Prozent gesteigert werden.“ Konkret stieg die Zahl der Auszubildenden von 5.600 im Jahr 2009/2010 auf 6.800 im Jahr 2012/2013.

Derzeit untersucht das Bayerische Pflegeministerium den künftigen Ausbildungsplatzbedarf in der Pflege. Dazu wurden die mehr als 1.600 stationären Einrichtungen der Altenpflege sowie über 1.800 ambulante Dienste befragt. Die Studie kann eine Grundlage für weitere politische Schritte in Bayern sein.

Bereits entschieden hat die Landespflegesatzkommission auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung, dass die Pflegeheime mehr Personal anstellen können. Das ermöglicht der pflegestufenunabhängige Zusatzschlüssel “Sonstige Dienste” bei der Personalabrechnung, den die Pflegeeinrichtungen seit diesem Jahr vereinbaren können. Für ein durchschnittliches bayerisches Pflegeheim mit 80 Plätzen bedeutet dies, dass zunächst zwei Kräfte mehr pro Einrichtung angestellt werden können.

Huml betonte: “Mehr Personal bedeutet mehr Menschen für die Pflegebedürftigen und deren Bedürfnisse. Das bringt eine deutliche Verbesserung für die Bewohner und eine Erleichterung für die Pflegekräfte in den Pflegeheimen.”

Weitere Information: www.herzwerker.de/altenpflege.

StMGP, PM v. 08.02.2014