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StMASFI: Veranstaltung zum ungarischen Gedenktag für die Vertriebenen Ungarndeutschen

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Bei einem Podiumsgespräch im Haus des Deutschen Ostens (HDO) aus Anlass des Gedenktages für Flucht, Vertreibung und Deportation in Ungarn und Bayern betonte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller das gute bilaterale Verhältnis von Bayern und Ungarn:

“Unsere Beziehungen sind seit der europäischen Wende 1989/1990 von besonderer Qualität und großem Vertrauen geprägt. Dazu beigetragen hat, dass Ungarn vor 25 Jahren den Eisernen Vorhang für DDR-Flüchtlinge öffnete. Ein entscheidender Schritt war ferner, dass das ungarische Parlament bereits 1990 die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn aufrichtig bedauerte und sich um Wiedergutmachung bemühte.”

Müller lobte den Schritt Ungarns zur Einführung eines Gedenktages für die ungarndeutschen Opfer der Vertreibung:

“Das ist ein wichtiges Signal, um gesellschaftliche Bewusstsein für das Schicksal der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler wachzuhalten und zu vertiefen.”

Dieser Tag sei ebenso wie der Bayerische Gedenktag, der erstmals am 14. September 2014 begangen wird, ein Zeugnis für Verständigung und Aussöhnung in Europa. Mit Blick auf ein verantwortungsvolles Miteinander der Völker bekräftigte die Ministerin:

“Ziel muss sein, das vereinte Europa mutig und überzeugend im Sinne der europäischen Wertegemeinschaft weiterzuentwickeln.”

StMASFI, PM v. 13.02.2014