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StMGP: Versorgung psychisch kranker Menschen in Bayern auf hohem Niveau

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Gesundheitsministerin: Weitere Verbesserungen folgen – SPD-Kritik zurückgewiesen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml sieht deutliche Fortschritte bei der Versorgung psychisch kranker Menschen in Bayern. Huml betonte am Dienstag in München:

“Die Verwahrpsychiatrie der Vergangenheit ist längst überwunden. Klar ist auch: Die Staatsregierung ruht sich nicht auf dem bisher Erreichten aus. Vielmehr kümmern wir uns um weitere Verbesserungen.”

Die Ministerin fügte mit Blick auf die jüngste SPD-Kritik bei diesem Thema hinzu: “Die psychiatrische, psychotherapeutische und psychosomatische Versorgung war in Bayern noch nie auf einem derart hohen Niveau wie heute. Das ist eine Tatsache. Und die Staatsregierung wird die Versorgung psychisch kranker Menschen in Bayern weiter ausbauen.”

Die Gesundheitsministerin erläuterte: “Aktuell haben wir dazu bereits 14 Krankenhausprojekte mit einem Volumen von 163 Millionen Euro eingeplant. Um Menschen in psychischen Krisen zu unterstützen, ist es unser Ziel, eine Telefonhotline einzurichten. Zusätzlich planen wir Notfallsprechstunden, um die Wartezeit bei Akutfällen noch einmal zu verkürzen.”

Huml unterstrich: “Wir haben bayernweit bereits flächendeckend stationäre psychiatrische Einrichtungen. Diese werden ergänzt durch 52 psychiatrische Institutsambulanzen für Erwachsene und 31 weitere für Kinder, die alle stationären Einrichtungen angegliedert sind. In den Landkreisen und größeren Städten gibt es 93 Sozialpsychiatrische Dienste mit 13 Außenstellen. Niemals zuvor gab es mehr einschlägige Fachärzte und psychologische Psychotherapeuten in Bayern.” So haben sich in Bayern seit 1. Juli 2013 über 240 zusätzliche Psychotherapeuten niedergelassen. Dass dies möglich war, hat Bayern auf Bundesebene maßgeblich mit initiiert.

Huml mahnte: “Die erreichten Erfolge dürfen wir nicht zerreden. Vielmehr geht es nun darum, gemeinsam mit den dafür zuständigen Bezirken und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns daran zu arbeiten, die Versorgungsstrukturen für psychisch kranke Menschen im Freistaat weiter zu verbessern.”

StMGP, Pressemitteilung v. 08.04.2014