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StMGP: Bayern stärkt Krankenhäuser der regionalen Schwerpunktversorgung

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Bayerns Gesundheitsministerin Huml: Kapazitäten werden ausgebaut – Mehr Betten auch am oberfränkischen Klinikum Kulmbach

Die Kapazitäten in einigen bayerischen Krankenhäusern der regionalen Schwerpunktversorgung werden ausgebaut. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte am Dienstag in München:

“Einige Krankenhäuser der Schwerpunktversorgung ziehen mit ihrem breiten und gleichzeitig hoch spezialisierten Angebot immer mehr Patienten an. Auf die wachsende Nachfrage hat der Krankenhausplanungsausschuss nun reagiert und eine höhere Bettenzahl an vier Kliniken bewilligt. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den Menschen in Bayern eine flächendeckende und hochwertige Krankenhausversorgung zu garantieren.”

Die sogenannten Krankenhäuser der zweiten Versorgungsstufe haben die Aufgabe, bei der Diagnose und Therapie von Patienten überörtliche Schwerpunktaufgaben zu übernehmen. Die Schwerpunktversorger zeichnen sich dabei sowohl durch ein breites als auch ein spezialisiertes Versorgungsangebot aus.

Der Krankenhausplanungsausschuss hat sich bei seiner Sitzung am Montag unter der Leitung der Ministerin unter anderem dafür ausgesprochen, die Bettenzahl beim Klinikum Kulmbach von 450 auf nun 480 Betten zu erhöhen. Damit wird die bisherige Grundlage für Baumaßnahmen angepasst.

Auch am Klinikum Landshut wurde eine Erhöhung der Bettenzahl von 500 auf 520 bewilligt. Diese Bettenzahl wird auch den geplanten Sanierungsmaßnahmen zugrunde gelegt. Erst Mitte 2014 war die Bettenzahl auf 500 erhöht worden.

Darüber hinaus wurde am Klinikum Passau die Bettenzahl erneut von 666 auf nun 706 Betten angehoben. Ferner befürwortete der Krankenhausplanungsausschuss für das Klinikum St. Elisabeth in Straubing eine Erhöhung der derzeitigen Bettenzahl um 15 zusätzliche Betten auf 450 Betten. Es ist dort zudem eine weitere Ausweitung auf 475 Betten im Zuge von Baumaßnahmen vorgesehen.

Die Ministerin unterstrich: “Mit den heute getroffenen Entscheidungen haben wir die Weichen für eine zukunftsfeste Krankenhausversorgung in den betroffenen Regionen gestellt. Die gute Auslastung der Kliniken ist nicht zuletzt ein Beleg für die hohe Qualität der medizinischen Versorgung in Bayern. Diese Leistungen verdienen Anerkennung.”

StMGP, Pressemitteilung v. 19.05.2015