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StMGP: Huml wirbt für Ärztenetzwerke – Bayerns Gesundheitsministerin zum zehnten Jubiläum des “Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz eG” in Nürnberg

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml sieht in Ärztenetzwerken einen wichtigen Baustein für den Erhalt der wohnortnahen medizinischen Versorgung auf dem Land. Huml betonte am Freitag anlässlich des zehnten Jubiläums des “Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz eG” in Nürnberg:

“Ärztenetzwerke steigern die Lebensqualität in der Region. Durch den engen und persönlichen Austausch der Mitglieder können zudem neue Konzepte entwickelt werden. So werden aktuelle Erkenntnisse aus Modellprojekten in den Behandlungsalltag mit eingebaut.”

Die Ministerin fügte hinzu: “Das ‘Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz eG’ in Nürnberg ist ein besonders innovatives Netzwerk, das hohe Qualitätsanforderungen erfüllt. Es leistet einen besonderen Beitrag zur qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung. In ihm sind aktuell insgesamt 70 Arztpraxen mit 130 Haus- und Fachärzten miteinander vernetzt.”

Im April 2005 hatten sich Ärzte in Nürnberg mit weiteren Kooperationspartnern zum “Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz eG” zusammengeschlossen. Es handelte sich um das erste Praxisnetz in Bayern. Bei diesem Ansatz arbeiten Ärzte fachgruppenübergreifend zusammen – und auch mit Apotheken, Pflegeheimen oder Selbsthilfegruppen.

Huml erläuterte: “Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert neue Konzepte zur Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern und anderen medizinischen Leistungserbringern. Diese innovativen medizinischen Versorgungskonzepte erhalten eine finanzielle Unterstützung von bis zu 200.000 Euro.”

Eines dieser innovativen medizinischen Versorgungskonzepte erprobt derzeit das Gesundheitsnetz Nürnberg. Mit Hilfe des CardioNet Noris Modellprojektes soll die Behandlung von Herzinsuffizienz-Patienten optimiert werden.

Huml unterstrich: “Besonders hervorheben möchte ich das soziale Engagement vieler Ärzte innerhalb des Gesundheitsnetzes Nürnberg. Viele Mitglieder setzen sich ehrenamtlich für die medizinische Betreuung von Flüchtlingen und Obdachlosen ein. Dafür möchte ich danken!”

Weitere Informationen unter:

StMGP, Pressemitteilung v. 19.06.2015