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StMI: Herrmann zur Hochschulentwicklung in Mittelfranken

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Innen- und Bauminister Joachim Herrmann: Kräftige Investitionen in die fränkischen Hochschulen – 135 Millionen Euro für die Universität Erlangen-Nürnberg – Weitere Entwicklung des Medizinstandorts Erlangen

“Immer mehr junge Menschen drängen in Bayerns Hochschulen. Davon profitieren insbesondere die Hochschulen in Mittelfranken!”

Dieses positive Fazit hat Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann auf der igh-Hochschulkonferenz in Nürnberg gezogen. Laut Herrmann werden allein an der Universität Erlangen-Nürnberg derzeit Neubauten und Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 135 Millionen Euro realisiert. Weitere Bauprojekte für rund 152 Millionen Euro sind in Planung.

“Wir wollen den wachsenden Platzbedarf der Friedrich-Alexander-Universität frühzeitig decken. Dies könnte durch den zeitnahen Erwerb der Flächen des ehemaligen AEG-Geländes gelingen. Und auch außerhalb der FAU wird kräftig investiert. Insgesamt kommen zwei Drittel unserer staatlichen Bauausgaben in Mittelfranken der Hochschullandschaft zugute. Damit machen wir Mittelfrankens Hochschulen fit für die Zukunft”, so der Minister.

Besondere Priorität genießt laut Herrmann der Ausbau des Medizinstandorts Erlangen. Allein für große Baumaßnahmen am Universitätsklinikum wurden laut Herrmann in den vergangenen 20 Jahren mehr als eine halbe Milliarde Euro ausgegeben.

“Und weitere Investitionen folgen. So wird voraussichtlich noch dieses Jahr mit dem Bau des Funktionstrakts der Operativen Medizin begonnen, ein Projekt mit einem Kostenvolumen von 180 Millionen Euro”, kündigte Herrmann an.

Um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Mittelfranken auch in der Fläche zu stärken, hat die Bayerische Staatsregierung die Nordbayern-Initiative gestartet.

Herrmann: “Davon profitieren allein die mittelfränkischen Hochschulstandorte bis 2018 mit 199 Millionen Euro für Personal und Gebäude. So investieren wir in den Ausbau der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm rund 45 Millionen Euro, unter anderem für eine neue Zentralbibliothek und ein neues Rechenzentrum.”

Weitere Maßnahmen sind laut Herrmann die Sanierung der denkmalgeschützten Bauten der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und ein neuer Studiengang ‘Interkulturelles Management’ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Ansbach. Auch die Lernbedingungen an der Staatlichen Hochschule für Musik in Nürnberg sollen weiter verbessert werden.

Herrmann: “Wir freuen uns, dass sich der Aufwärtstrend bei den Studierendenzahlen weiter fortsetzt. Denn Humankapital ist gerade in einem rohstoffarmen Land wie Bayern ein wichtiger Standortfaktor.”

2014 waren fast 370.000 Menschen an Bayerns Hochschulen immatrikuliert. Damit ist die Zahl der Studierenden um mehr als 3,5 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Semester und sogar 75 Prozent im Vergleich zur Jahrtausendwende gestiegen.

StMI, Pressemitteilung v. 17.07.2015