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StMWi: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zum Tag des Handwerks

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Anlässlich des Tages des Handwerks sagt Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zu, sich weiterhin intensiv für die Belange des Handwerks einzusetzen.

Aigner: „Wir haben in Berlin erfolgreich den Handwerkerbonus verteidigt. Wir werden auch den Meisterbrief vor Angriffen aus Brüssel schützen. Das Handwerk hat uns an seiner Seite.”

Bei der Digitalisierung kündigt die Ministerin eine besondere Unterstützung für Handwerksbetriebe an: „Wir werden das Handwerk auf seinem Weg in die digitale Zukunft gezielt fördern”, so Aigner.

Darüber hinaus unterstreicht die Wirtschaftsministerin die Bedeutung von Aus- und Fortbildung für das Handwerk: Gründliches und lebenslanges Lernen sei im Handwerk Voraussetzung dafür, besondere Kundenwünsche umzusetzen und dabei den technologischen Fortschritt als Chance zu nutzen, so die Ministerin. Nur so könne das Angebot an Produkten und Dienstleistungen laufend weiterentwickelt werden.

Aigner: „Beim Handwerk gehört Lernen zum Beruf. Wer erfolgreich den Schritt zum Meisterabschluss macht, der hat nicht nur sein Talent, sondern auch Begeisterung für sein Handwerk unter Beweis gestellt. Das sind beste Voraussetzungen, um durch hochwertige Qualitätsarbeit, durch Einfallsreichtum und Engagement die eigene Begeisterung an den Kunden weiterzugeben.”

Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages Georg Schlagbauer betonte auf der Veranstaltung, die unter dem Motto ‚Kunden begeistern – erfolgreich verkaufen‘ steht, Handwerker müssten ihre qualitativ hochwertigen fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten ins rechte Lampenlicht rücken, um Kunden zu begeistern.

Schlagbauer: „Das Handwerk muss aber nicht nur erfolgreich seine Produkte und Dienstleistungen verkaufen – es muss auch sich selbst besser verkaufen.”

Diese Überlegung habe die Handwerksorganisation dazu bewogen, mit öffentlichkeitswirksamen Imagekampagnen das Handwerk als modernen und unverzichtbaren Wirtschaftsbereich zu präsentieren. Das sei recht erfolgreich gelungen, wie Meinungsumfragen zeigten. Das Handwerk werde nun besser wahrgenommen, löse positive spontane Assoziationen aus und seine Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft werde immer deutlicher anerkannt.

StMWi, Pressemitteilung v. 17.07.2015