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StMI: Verkehrsfreigabe Direktrampe A 3

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Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann und Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär haben neue Direktrampe an der Anschlussstelle Nürnberg-Nord (A 3) für den Verkehr freigegeben – Mehr Verkehrssicherheit durch Beseitigung eines Unfallhäufungspunktes – Weitere Straßenbaumaßnahmen im Landkreis Erlangen – Höchstadt

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Dorothee Bär, die neue Direktrampe an der Anschlussstelle Nürnberg-Nord für den Verkehr freigegeben.

“Durch den Bau der knapp 1,2 Kilometer langen Verbindungsrampe Heroldsberg – Erlangen konnten wir einen Unfallhäufungspunkt in unserem Straßennetz beseitigen und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Die rund 1,2 Millionen Euro Bundesmittel für den Umbau dieser Anschlussstelle sind also bestens investiert”, betonte Herrmann.

Da in den kommenden Tagen noch Restarbeiten, insbesondere Markierungs- und Schutzplankenarbeiten durchgeführt werden, steht die neue Direktrampe den Verkehrsteilnehmern etwa ab Mitte der kommenden Woche zur Verfügung.

An der Anschlussstelle Nürnberg-Nord kreuzen sich die A 3 Würzburg – Passau und die B 2 Nürnberg – Bayreuth. Da sich dort in den letzten Jahren mehrere Unfälle ereigneten, hatte die Unfallkommission den Umbau der Anschlussstelle vorgeschlagen. Im Zuge des Umbaus entstand außerdem ein 250 Meter langer Beschleunigungsstreifen für die Rechtseinbieger aus Regensburg auf die B 2. Bis Mitte September wird auf der B 2 noch eine 250 Meter lange befestigte Mittelstreifentrennung gebaut. Diese soll gefährliche Wendemanöver verhindern.

Herrmann ging in seiner Rede auch auf weitere Straßenbaumaßnahmen im Landkreis Erlangen-Höchstadt ein. So gehe die Sanierung der B 2 im Jahr 2016 weiter mit der Erneuerung des Abschnitts von südlich Heroldsberg bis zur Anschlussstelle Nürnberg-Nord. In Uttenreuth und Weiher werden in den nächsten beiden Jahren die Fahrbahnen erneuert und ein lärmmindernder Belag eingebaut. Gleichzeitig wolle man, sofern das Baurecht dafür geschaffen werden könne, in den Ortsdurchfahrten einen gemeinsamen Geh- und Radweg bauen. Zudem habe das Staatliche Bauamt Nürnberg mit der Planung des Radweges entlang der B 2 zwischen Heroldsberg und Nürnberg begonnen.

Herrmann: “Für diese Radwegeverbindung sehen wir ein hohes Nutzerpotenzial. Deshalb werden wir diese wichtige Radwegeverbindung auch in dem Gutachten für Radschnellwege im Großraum Nürnberg unter die Lupe nehmen. Sollte der Radweg nach Heroldsberg Potenzial haben, werden wir ihn gleich als Radschnellweg planen.”

Der Verkehrsminister hatte am 17. Juli 2015 gemeinsam mit Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly das Pilotprojekt Radschnellwege vorgestellt. Der Freistaat erwartet sich davon Erkenntnisse, die sich bayernweit zur Stärkung des Radverkehrs nutzen lassen. Deshalb beteiligt sich der Freistaat mit insgesamt maximal 85.000 Euro an der von den Pilotkommunen, das sind die Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Herzogenaurach und Schwabach sowie die Landkreise Fürth, Erlangen-Höchstadt, Nürnberger Land und Roth, bereits in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie sowie der anschließenden konkreten Streckenplanung.

StMI, Pressemitteilung v. 31.07.2015