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StMGP: Huml verstärkt Aufklärung über Zahnvorsorge bei Kindern – Bayerns Gesundheitsministerin zum Tag der Zahngesundheit: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml verstärkt die Aufklärung in Kindergärten über die Zahngesundheit. Huml betonte am Freitag zum Tag der Zahngesundheit am 25. September:

“Der erste bayerische Kindergesundheitsbericht in diesem Jahr hat zwar gezeigt, dass sich die Zahngesundheit der Kinder in den vergangenen Jahren deutlich verbessert hat. Über die Hälfte der bayerischen Kinder startet kariesfrei in den Schulalltag. Es gibt aber Unterschiede bei der Mundgesundheit. So hatten Hauptschüler deutlich häufiger kariöse, fehlende und gefüllte Zähne als Gymnasiasten. Hier wollen wir frühzeitig mit Angeboten einer altersgerechten Aufklärung an allen bayerischen Kindertagesstätten gegensteuern.”

Die Ministerin hat deshalb die Fördermittel für die Aktion “Seelöwe” zur zahngesundheitlichen Aufklärung in bayerischen Kindergärten erhöht. Es handelt sich dabei um eine Aktion der Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e. V. (LAGZ), die mit einem umfassenden Programm zur Gruppenprophylaxe die bayerischen Kindertagesstätten und Schulen unterstützt.

Die Ministerin unterstrich: “Gemeinsam mit den Zahnärzten wollen wir die Vorsorge in Kindertagesstätten stärken. Die Fördermittel für die Aktion ‘Seelöwe’ haben wir jetzt um 46.000 Euro auf insgesamt 212.000 Euro in diesem Jahr erhöht.”

Huml erläuterte: “Mit der Aktion ‘Seelöwe’ wollen wir die Kinder frühzeitig zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit Körper und Gesundheit anleiten. Auch die halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt sollen für die Kinder zu einer selbstverständlichen Gewohnheit werden. Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass wir mit dieser Aktion alle Kinder in Bayern erreichen – gerade auch Kinder aus Familien, in denen Gesundheitsvorsorge einen geringen oder noch gar keinen Stellenwert einnimmt.”

StMGP, Pressemitteilung v. 25.09.2015