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StMAS: Ein Rathaus für alle Bürger – Abbau von Barrieren in Bayern

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Sozialstaatssekretär Hintersberger: „In Aindling wird nicht nur barrierefrei geheiratet!“

Ein Rathaus für alle Bürger – mit diesem Selbstverständnis sind die Planer in Aindling (Landkreis Aichach-Friedberg) ans Werk gegangen. Herausgekommen ist ein Rathaus, in dem sich Menschen mit und ohne Behinderung ohne Probleme zurechtfinden. Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger konnte sich heute von der Barrierefreiheit vor Ort persönlich überzeugen.

Infoschalter auf Rollstuhlhöhe, ein barrierefreier Trauungssaal, taktile Leitsysteme und sprechende Aufzüge für Menschen mit Sehbehinderung – so können sich wirklich alle Bürger im Rathaus informieren oder beraten lassen, ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Dieses Engagement der Marktverwaltung finde ich herausragend“, so Hintersberger.

Deutliches Zeichen der Anerkennung ist seit heute das Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!“, das am Mittag im Foyer angebracht wurde. Mit diesem Signet will die Staatsregierung Partner sichtbar machen, die sich für die Barrierefreiheit in Bayern konkret und beachtlich engagieren.

Unser Ziel ist es, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können. Der Freistaat investiert dafür viel Geld, er ist aber auch auf Partner angewiesen, die den Abbau von Barrieren unterstützen. Wir freuen uns sehr, im Markt Aindling einen solchen starken Partner gefunden zu haben“, so Hintersberger weiter.

Bürgermeister Tomas Zinnecker dazu:

Der Markt Aindling kann stolz auf sein Rathaus sein, das weit mehr ist, als bloßer Verwaltungssitz. Es ist ein Ort täglicher Begegnungen, bei welchen auch von Bürgern die Barrierefreiheit schon mehrfach positiv Erwähnung gefunden hat.“

Bayern ist das einzige Bundesland, das den Abbau von Barrieren mit einem eigenen staatlichen Programm gezielt vorantreibt. Im Doppelhaushalt 2015/16 stehen 221 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen zum Beispiel öffentliche Gebäude barrierefrei umgebaut oder die Anschaffung von barrierefreien Bussen unterstützt werden.

StMAS, Pressemitteilung v. 04.07.2016